Da schon jetzt die Lebenserhaltungskosten ansteigen, sollte ein gewisser Grad der Selbstversorgung nicht schaden. In einer Krisensituation ist man mehr oder weniger auf eine derartige Selbstversorgung angewiesen. Dafür benötigt man ein kleines Stück Land und Platz, um gewisse Dinge anbauen zu können.
Viele Gemüse oder Getreidearten kann man sich selbst anbauen. Schnell sind mit wenig Übung Beete für Kartoffeln, Möhren oder Zwiebeln angelegt, die in der Krise als Grundnahrung gelten. Der Anbau von Lebensmitteln erfordert nur ein wenig handwerkliches Geschick. Sollten nur bestimmte Dinge angebaut werden können, dann sollte eine Absprache mit den Nachbarn erfolgen. Hierbei können die Lebensmittel leicht getauscht werden. Ebenso wer keine Möglichkeit hat, sich selbst Dinge anzubauen, sollte sich auf andere Fähigkeiten konzentrieren. Allerdings ist immer das Tauschgeschäft im Hinterkopf zu behalten, denn schließlich wird das Geld in der Krise einmal keine große Rolle mehr spielen. Zur Selbstversorgung gehört alles, was selbst angebaut und gezüchtet werden kann. Die Rohprodukte kosten nicht viel Geld und können eine große Ernte einbringen. Dabei sollte auf Abwechslung geachtet werden. Obst und Kartoffeln beispielsweise lassen sich auf über den Winter noch lange lagern, sodass man sich selbst hier unabhängig ernähren kann. Natürlich darf keine einseitige Ernährung erfolgen, da sonst wieder Mangelerscheinungen entstehen würden.
Mit einer Getreidemühle und einem Brotbackautomaten kann das eigene Brot hergestellt werden. Getreide gehört zu einem Grundnahrungsmittel für Menschen und sollte deshalb als Möglichkeit in den Anbau mit einbezogen werden. Auch hier kosten die Samen nicht viel, wobei der Ertrag entsprechend groß sein kann. Die Quote der Selbstversorgung lässt sich steigern, je mehr Möglichkeiten zum Anbau bestehen.