Ohne Elektrizität erschwert sich das alltägliche gewohnte Leben. Viele Geräte funktionieren nicht und Arbeitsschritte müssen wieder mit manueller Kraft vorangetrieben werden. So beispielsweise auch das Wäschewaschen. Ist die Waschmaschine nicht funktionstüchtig, würden sich schnell die Wäscheberge sammeln. Doch statt die Wäsche in Waschbecken oder Badewanne zu säubern, gibt es kleine handliche pedalbetriebene Öko-Waschmaschinen.
Die Modelle werden per Pedal angetrieben und nutzen die menschliche Muskelkraft, um die Wäsche zu reinigen. Man füllt einfach die Schmutzwäsche in die Maschine und gibt ein wenig Wasser und Waschmittel dazu. Danach ist die eigene Kraft gefragt. Über einige Minuten hinweg muss das Pedal kräftig getreten werden. Im Inneren wirbelt es die Wäsche stark durcheinander und vermengt sie mit dem Waschmittel. Durch diese Bewegung lösen sich die Flecken ebenso gut, wie in einer elektrisch betriebenen Waschmaschine. Danach folgt das Klarspülen. Hierfür entfernt man das Schmutzwasser aus der Maschine und füllt klares Wasser hinzu. Wer mag, kann zusätzlich Weichspüler mit an die Wäsche geben. Man muss selbst ausprobieren, wie viel Waschmittel oder Weichspüler für diese Wäschemenge ausreichend ist.
Nach dem Weichspülen kann ein letzter Waschgang mit klarem Wasser folgen. Im Vergleich zum Wäschewaschen im Waschbecken gibt es mit diesem Gerät einen Schleudergang. So braucht die Wäsche nicht mühsam mit der Hand ausgewrungen werden. Per Pedalbetrieb schleudert man einen Großteil des Wassers aus den Textilien. Danach kann die Wäsche aufgehangen werden. Da die Waschmaschine eine Füllmenge von etwa vier Liter Wäsche verarbeiten kann, eignet sie sich optimal für Strümpfe, Unterwäsche oder auch T-Shirts. Selbst Babywäsche lässt sich schonend in diesem Modell waschen.
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