Die heutige Industriegesellschaft bietet uns viele Möglichkeiten der modernen Technik, von denen wir profitieren. Doch Technik birgt auch stets Risiken, die es zu beachten gilt. So kann es trotz aller Sicherheitsstandards passieren, dass gefährliche Stoffe freigesetzt werden – zum Beispiel bei einem Unfall eines Gefahrguttransporters, einem Brand in einer Fabrik oder einem Lager mit chemischen Produkten. Doch auch der sorglose Umgang mit Haushaltsreinigern in den eigenen vier Wänden kann gefährlich werden.
Was ist ein Gefahrstoff?
Gefahrstoffe werden in chemische (C), biologische (B), radiologische (R) und nukleare (N) Gefahrstoffe unterschieden. Diese können gas- oder dampfförmig, als Aerosole, flüssig oder fest auftreten. Als Laie kann man die Gefährlichkeit häufig nicht erkennen, weshalb Sie, wenn etwas passiert, die Rettungsleitstelle (112) oder die Giftnotrufzentrale kontaktieren sollten. Bei größeren Ereignissen sollten Sie außerdem auf Durchsagen im Radio oder durch Lautsprecherfahrzeuge achten.
Chemische Gefahrstoffe: Viele Chemikalien sind brennbar oder gar explosiv, können ätzend wirken oder giftig sein. Manchmal können sie auch mehrere Wirkungen gleichzeitig aufweisen. Wenn Sie in den Körper aufgenommen werden, entfalten Chemikalien ihre größte Wirkung. Dies kann über die Haut, durch Nahrungsaufnahme oder durch Einatmen geschehen.
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Biologische Gefahrstoffe: Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten und Toxine zählen zu den biologischen Gefahrstoffen und können mitunter schwere Krankheiten beim Menschen auslösen. Die Aufnahme in den Körper findet in der Regel über die Schleimhäute (Atemwege, Verdauungstrakt, Augen) und die Haut (Wunden) statt. Die COVID-19 Viruserkrankung überträgt sich nachweislich durch Tröpfcheninfektion.
Radioaktive Gefahrstoffe: Radiologische und nukleare Stoffe beschreiben die verschiedenen Ausbringungsarten einer radioaktiven Kontamination. Sie senden energiereiche, ionisierende Strahlung aus, welche lebende Zellen schädigen, sie abtöten oder Krebs hervorrufen kann. Durch Einatmen, Nahrungsaufnahme und über die Haut können radioaktive Stoffe in den Körper dringen, was ein hohes Gefahrenpotenzial darstellt.