Schutz vor Vorratsschädlingen

Wurden ausreichend Lebensmittelvorräte für die Krise angelegt, ist es auch wichtig, diese vor ungebetenen Mitessern zu schützen. Werden die Lebensmittel von Vorratsschädlingen befallen, werden sie schnell ungenießbar. Die Gefahr besteht darin, dass Befall gar nicht wahrgenommen wird, bzw. der gesamte Vorrat betroffen sein kann. Deshalb sollten die Lebensmittel richtig gelagert und regelmäßig kontrolliert werden. Um auf den Befall von Schädlingen reagieren zu können, ist es wichtig zu wissen, welche Formen von Schädlingen es überhaupt gibt. Die bekanntesten und verbreitetesten Schädlinge sind die Fliegen. Sie befallen besonders Fleischwaren, Käse oder Fisch und sorgen für Fressschäden. Durch die wechselnden Aufenthalte an ihren Fressstellen ist eine Keimübertragung leicht möglich. Weiterhin vermehren sich Fliegen in geeigneten Temperaturen sehr schnell und können zur Belastung werden. Um Fliegenbefall zu bekämpfen, gibt es technische Möglichkeiten, wie das Aufstellen von UV-Lampen oder das Aufhängen von Klebestreifen. Um einen Befall zu vermeiden, ist es ratsam Lebensmittelreste immer wegzuräumen und Räume zu lüften und Durchzug herzustellen, damit die Vermehrungsbedingungen eingeschränkt werden. Ein anderer Schädling, der weniger bekannt ist, ist der Reismehlkäfer. Das ist ein schmaler, brauner Käfer, der drei bis vier Millimeter lang ist. Dieses Ungeziefer kommt häufig in pflanzlichen Produkten, wie Getreideprodukten, Mehl, Reis, Nüssen, Trockenobst oder Tierfutter vor. Einen Befall erkennt man am muffigen Geruch wie auch an Fressschäden. Da der Käfer seine Larven auch in den Lebensmitteln absetzt, entstehen beim Schlüpfen Verunreinigungen der Lebensmittel. Um befallene Lebensmittel von dem Ungeziefer zu säubern, sollte das befallende Produkt zehn Tage eingefroren werden. Vor einem Befall kann man die Lebensmittel schützen, indem sie in fest verschließbaren Gefäßen gelagert werden.

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