Das Konservieren von Lebensmitteln ist in Notzeiten wichtig, um diese haltbarer zu machen. Das Räuchern ist dabei eine Methode, die auch ohne bestimmte Technik fast überall möglich ist. Schon ein Lagerfeuer mit ordentlich Rauch kann ausreichen, um die Lebensmittel entsprechend zu verarbeiten.
Ein einfacher Räucherofen lässt sich schnell als Grube ausgeben, in der ein starkes Feuer entfacht werden muss. Sobald genügend Glut entstanden ist, muss diese am besten mit Laub oder anderen Schichten aufrecht erhalten werden und die ersten Lebensmittel lassen sich in den Rauch hängen. Auch kleines Holz oder Sägespäne sind ideal für das Schüren der Glut. Am einfachsten wird über der Grube ein Rost oder Gitter hingelegt, auf dem die Lebensmittel verweilen können. Dünn muss Fleisch oder Fisch geschichtet sein, um gut räuchern zu können. Danach deckt man das Ganze zu. Fisch kann bereits nach einer Stunde gegessen werden. Fleisch braucht bedeutend länger und kann in 15 bis 18 Stunden haltbar gemacht werden.
Damit genügend Rauch erzeugt ist, eignet sich Hartholz am besten. Nadelhölzer rußen zu stark und sollten nicht verwendet werden. Regelmäßig muss der Rauch kontrolliert werden. Auch das Trocknen kann eine Art Konservierung von Fleisch sein. Es wird dünn geschnitten und in der Sonne aufgehängt. Regelmäßig muss das Fleisch gewendet werden. Leichtes Salzen des Fleisches fördert noch zusätzlich den Entzug von Wasser und bringt das Trocknen schneller voran. Bis die Trocknung abgeschlossen ist, können gute zwei Wochen vergehen. Salz und Wasser können zu einer dicken Paste verrührt werden, damit das Fleisch sich von allen Seiten gut einreiben lässt.