Die private Notfallvorsorge regelmäßig zu prüfen ist für jeden Haushalt wichtig, selbst wenn aktuell keine Notlage vorliegt. Informationsveranstaltungen, die in der eigenen Stadt oder Gemeinde stattfinden, eignen sich daher, um sich vorab zu informieren. Dazu bieten staatliche Einrichtungen wie die Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste Informationen und Tipps zu Verhaltensweisen an.
Fragen, die man sich selbst stellen kann, um zu prüfen, wie die private Notfallvorsorge im Einzelfall aussieht, könnten lauten: Weiß ich, wie im mich in einem Notfall (Unfall, Krankheit, Feuer) verhalten soll und woher ich Hilfe bekomme? Neben der Sicherstellung von Erste-Hilfe-Maßnahmen für den Menschen, bleiben Fragen für Situationen, in denen notwendige Geräte oder Fahrzeuge eingeschränkt sind. Eine Frage, die man sich dazu stellen kann, lautet: Was mache ich, wenn für mehrere Tage kein Strom vorhanden ist?
Ein Stromausfall betrifft nicht nur das Telefon, sondern auch den Kühlschrank, das Licht, im Grunde alle elektrischen Geräte. Notfallaggregate dienen hier als Hilfsmittel. Lebensmittel als Konserven sind in ausreichender Zahl auf Lager nie verkehrt. In Regionen, die regelmäßig von Hochwasser bedroht sind, stellen sich Fragen zur Prävention und zum Schutz des Hauses sowie des Hab und Guts. Abhängig von der jeweiligen Wohnsituation ist es notwendig, für Haushalte sogenanntes Notfallgepäck bereits zu legen. Der Pass oder Personalausweis muss ebenfalls immer zur Hand sein. Damit sind eine schnelle Flucht und ein Ausreisen möglich.
Kinder sind in Notsituationen hilflos. Daher brauchen Sie einen Erwachsenen, der sie anleitet und ihnen den Weg weist. Streitigkeiten und Unfrieden gehören nicht in die Zeit, wenn eine ernste Bedrohung naht oder ein Mensch bei Verletzungen Hilfe benötigt.