Demonstrationen und Revolutionen liegen nicht weit von Krisensituationen entfernt. Die Wut der Bevölkerung wird dabei durch verschiedene Brandherde geschürt. Inflation oder Mangel an bestimmten Lebensmitteln kann der Auslöser dafür sein und Menschen sind unberechenbar. Die persönliche Sicherheit ist deshalb nicht zu vernachlässigen.
Regel Nr. 1: unauffälliges Verhalten
Sichere Umgebungen und die eigene Wohnung sollten nur selten verlassen werden. Ist dies nicht zu vermeiden, muss das Verhalten unauffällig sein. Eine gewisse Tarnung ist nötig, wobei hier nicht von Tarnkleidung oder ähnlichen Dingen die Rede ist. Passen Sie sich an die Masse an und verabschieden Sie sich von Luxus und Statussymbolen. Wer nicht nach einem potenziellen Opfer aussieht, wird nicht überfallen.
Regel Nr. 2: Selbstverteidigung erlernen
Kommt es doch zu einem Zwischenfall, so sollten Sie sich zu wehren wissen. Es gibt verschiedene Techniken zur Selbstverteidigung, die auch ohne Einsatz von Waffen auskommen. Dazu zählen gezielte Schläge oder auch das Umklammern des Angreifers. Auf Helfer in der Umgebung kann man nicht immer hoffen. Schreie sind je nach Situation deshalb zu vermeiden.
Regel Nr. 3: Andere Verteidigungsmittel einsetzen
Zu den legalen Verteidigungsmitteln in Deutschland gehört beispielsweise der Schlagstock. Handelt es sich um einen Teleskopschlagstock, lässt er sich leicht transportieren und ist im Ernstfall sofort griffbereit. Pfefferspray ist weniger erlaubt. Hier kommt es auf die spezielle Zusammensetzung an. In Notsituationen hilft das Spray deutlich weiter, ohne den Angreifer ernsthaft zu verletzen. Richten Sie sich deshalb auch einen kleinen Vorrat der Sprays ein. Im Haushalt sollten diese für Diebe unzugänglich und unauffällig lagern.