Nicht alle Pilze kann man essen

Pilze bieten eine umfangreiche Nahrungsquelle. Vor allem im Herbst gibt es bei den richtigen Umständen Massen an Pilzen. Doch nicht alle Pilze kann man essen. Viele sind giftig, andere muss man braten, damit man sie überhaupt verzehren kann. Deshalb sollte man sich vorher informieren und möglicherweise auch ein Pilzbuch immer mit parat haben.

Pilze gehören weder zu Pflanze noch zu Tier. Sie haben eine eigene Art Energie zu produzieren und auch eine andere Zellstruktur. Das Vorkommen beschränkt sich zum großen Teil auf Wald und Flur. Die Wurzeln, auch Myzel genannt, ist tief im Boden verankert. Bei Wärme und Feuchtigkeit treiben die Pilze nach oben. Sie haben einen hohen Eiweißgehalt und gelten als richtige Leckerbissen. Eine besondere Pilzart sind die Trüffel, die man sehr teuer bezahlen kann.

Ein Hauptunterscheidungsmahl ist der Schwamm oder die Lamellen. Viele essbare Pilze haben einen Schwamm unter ihrem Hut. Darunter zählen Steinpilz oder die Marone. Ungenießbar ist jedoch der Gallenröhling, auch Bitterpilz genannt, obwohl er einen Schwamm trägt. Eine folgenschwere Verwechslungsgefahr bietet auch der grüne Knollenblätterpilz. Er ist kaum von dem Champignon zu unterscheiden und kann tödlich sein.

Nach dem Sammeln müssen Pilze von Schnecken und Dreck gereinigt werden. Lange lagern kann man Sie jedoch nicht. Bereitet man sie erst nächsten Tag vor, so müssen die Pilze ungewaschen an einem trockenen Ort liegen. Schon zwei Tage nach dem Sammeln, kann man die Pilze nicht mehr verwerten. Pilze kann man entweder kochen, dünsten, braten, trocknen oder einfrieren.
Achtung ist geboten nach einer Atomkatastrophe. Viele Früchte der Natur sind dann verstrahlt und können nicht mehr verzehrt werden.

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