Löwenzahn spendet Energie

Der Löwenzahn ist für einige ein nervendes Unkraut, welches sich auf dem schönen Rasen ausbreitet. Zudem vermehrt es sich rasant auf alle umliegenden Flächen. Die Wurzel ist sehr tief und er lässt sich deswegen schlecht komplett entfernen. Für Kinder bietet er jedoch riesigen Spaß und ist als Pusteblume bekannt. Doch im Notfall kann der Löwenzahn rettende Energie spenden.

Die 30 cm lange Wurzel ist zuständig, um Nährstoffe und Wasser aus den unteren Schichten des Bodens zu befördern. Die Blätter wachsen rosettenförmig um den Stil herum. Das bekannteste Merkmal an ihnen sind die tiefen Einkerbungen am Blattrand. Am oberen Rand läuft das Blatt recht spitz zusammen. Die Blütezeit ist von April bis Mai. In diesen Monaten erkennt man die Pflanze an der großen gelben Blüte. Der Stängel ist sehr hoch und die Blüte kann somit über das Gras hinaus wachsen. Viele Wiesen erstrahlen in einem Meer von gelbem Löwenzahn. Stängel, Blätter und Wurzel enthalten weißen Milchsaft. Auch das ist ein sehr bekanntes Merkmal der Pflanze. Die Samen fliegen im Herbst, mit Hilfe eines kleinen Schirmes, und verbreiten sich.

Wichtig am Löwenzahn ist, er enthält Vitamin C, Nikotinsäure, Bitterstoffe, Triterpene und Sterole. Außerdem auch Mineralien, Spurenelemente, vor allem Kalium, Fructose und etwas ätherische Öle. Verzehrt man ihn, so werden Nieren und Leber angeregt. Die Durchblutung wirf gefördert und das allgemeine Befinden von sehr schwachen Menschen verbessert sich. Der Körper wird zusätzlich entschlackt und Gallensteinen wird vorgebeugt. Durch den Einfluss auf das Bindegewebe hilft er auch gegen Rheuma und Gicht. Löwenzahn ist ein sehr vielseitig einzusetzendes Heilmittel und auch gleichzeitig wertvolle Nahrung. Sowohl Magenbeschwerden, als auch Appetislosigkeit und Kopfschmerzen kann die Pflanze bewältigen und heilen.

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