Knappe Lebensmittelvorräte erfordern es, sparsam zu kochen und sich nach zusätzlichen Ernährungsmöglichkeiten umzuschauen. Es gibt verschiedene Krisenrezepte, die mit wenigen Zutaten leckere und vor allem nährstoffreiche Gerichte zaubern. Dazu gehören Kastanienknödel, Löwenzahnsalat und Reisbratlinge.
Kastanienknödel:
500g Kastanien werden mit einem Messer eingeschnitten und zwanzig Minuten in köchelndes Wasser gelegt. Danach kann die braune Schale entfernt werden und die Kastanien kochen weitere zehn Minuten in dem Wasser. Nachdem die Haut der Kastanienkerne abgezogen wurde, können diese fein püriert werden. Danach 2-3 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und 1 große gehackte Zwiebel kurz anbraten. Die Zwiebel ist mit 100 Gramm Mehl zum Kastanienpüree zu geben und gut zu vermengen. Danach werden 1-2 Eier hinzugegeben und die Masse gut gewürzt. Zu kleinen Klößen geformt, müssen die Kastanienknödel im heißen Wasser kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
Löwenzahnsalat:
Löwenzahn wächst ganzjährig auf Wiesen und ist sowohl nährstoffreich als auch geschmackvoll. Für den Salat werden 500 Gramm möglichst grüne und zarte Löwenzahnblätter benötigt. Nach dem Waschen sollten sie in kleine Stücke gerissen werden. Ein Dressing aus 6 EL Kräuteressig, 4 EL Pflanzenöl und 2 EL Wasser verfeinert den Salat. Eine besondere Geschmacksnote bringt ein Spritzer Zitronensaft.
Reisbratlinge:
Für die Reisbratlinge müssen 400 Gramm gekochter Reis mit 2 Eiern, Petersilie, Schnittlauch und etwas Salz vermischt werden. Danach werden 2 EL Butter in der Pfanne erhitzt und die Reismischung mit einem Löffel ausgestochen. In der Pfanne sollte die Masse flach zusammengedrückt und von beiden Seiten braun gebraten werden. Dazu passt eine Soße aus Spinat oder Tomaten. Ebenso reicht man die Bratlinge als Salatbeilage.