Erste Schritte der finanziellen Krisenvorsorge

In einer Krisensituation treffen häufig mehrere Faktoren aufeinander, die in kurzer Zeit den finanziellen Ruin bedeuten können. So wird beispielsweise die bestehende Währung durch die Inflation entwertet oder gewisse Lebensmittel oder andere Güter werden teurer. Für die finanzielle Vorsorge gibt es grundlegende Maßnahmen, die als erste Schritte gelten.

So ist beispielsweise Bargeld grundsätzlich iimer nur in gewissen Mengen vom Konto abzuheben. Die Geldautomaten der Banken und Institute führen keine großen Summen mehr und sind bei einem Ansturm von Menschen schnell leergeräumt. Noch vor dem Eintreten einer Krise empfiehlt es sich daher, immer etwas Bargeld zu Hause zu haben. Auf die geringen Zinsen kann in diesem Fall auch verzichtet werden. Zeigt sich die Situation ernster, empfehlen Experten das komplette Geld vom Konto abzuheben. Allerdings kann Bargeld schnell durch eine Inflation entwertet werden. Doch der Wertverlust bezieht sich nicht nur auf Bargeld oder auf das Guthaben des Kontos. Auch Versicherungswerte, Rentenansprüche und andere Anlagen sind in Ausnahmesituationen nutzlos. Zum Schutz sollte schon jetzt ein gewisser Teil des Geldes in inflationssichere Mittel umgetauscht werden. Edelmetalle werden als besonders wertstabil eingeschätzt und haben sich in den vergangenen Jahren als Geldanlage bewährt. Eine wirkliche Garantie gibt es jedoch nicht.

Anstelle nur in Edelmetalle zu investieren, sollten Münzen als Materialwerte vorhanden sein. Papiergeld und die Münzen der jeweiligen Währung besitzen nur einen geringen Materialwert. Echte Gold- und Silbermünzen haben den Wert durch ihre Prägung und den Wert des eigentlichen Materials. Etwa ein Drittel des Geldvorrates im Haushalt sollte aus Gold- und Silbermünzen bestehen. Sie sind nicht nur jetzt schon eine sichere Geldanlage, sondern dienen auch im Ernstfall als sofortiges Zahlungsmittel.

Related posts