Es mag in der zivilisierten Welt von heute auf den ersten Blick ein wenig merkwürdig erscheinen, sich einen Vorrat an Lebensmitteln für den Krisenfall zuzulegen. Doch beim zweiten Blick ergibt diese Maßnahme durchaus einen Sinn. Wenn auch die Wahrscheinlichkeit einer Versorgungskrise als gering eingeschätzt werden mag, so ist doch nicht völlig auszuschließen.
Wenn Schneemassen sich im Winter breitmachen, kann es zu katastrophalen Zuständen kommen. Gerade in ländlichen Gebieten kann es passieren, dass man tatsächlich von der Außenwelt abgeschnitten ist. Die Sommer mögen heißer werden, aber die Winter werden auch strenger. Schnee und Kälte können also wirklich zu Krisen führen. Das Gleiche gilt für Überflutungen oder Stürme. Die Schäden, die in jedem Jahr weltweit durch Unwetterkatastrophen ausgelöst werden, gehen nicht nur finanziell steil nach oben, sie sorgen immer wieder auch für Versorgungsengpässe.
Es ist in jedem Fall sinnvoll, immer einen Vorrat zuhause zu haben, der für mindestens 14 Tage ausreicht und sicherstellt, dass niemand Hunger haben muss. Um im Notfall also nicht mit leerem Magen dazustehen, muss eine gewisse Menge an Lebensmitteln im Haus sein. Dabei sollte auch auf die Essgewohnheiten in der Familie geachtet werden. Eine Person benötigt pro Tag in etwa 2.200 kcal. Damit ist in der Regel der Energiebedarf gedeckt. Wichtig bei der Zusammenstellung sind natürlich auch Allergien oder besondere Diät-Gerichte. Diese Faktoren müssen berücksichtigt werden bei der Zusammenstellung des Vorrats. Zudem sollte darauf verzichtet werden, auf zu viel Tiefkühlkost zurückzugreifen. Im Fall eines Stromausfalls können diese Lebensmittel schnell verderben und helfen in keiner Krise weiter.