Bargeldvorrat im Krisenfall

Schon die momentane Finanzkrise hat gezeigt, dass auch Banken insolvent gehen können und im schlimmsten Falle auch nicht mehr öffnen. Doch wo bekommt man dann sein Bargeld, um möglicherweise Nahrung zu erwerben oder sich medizinisch zu versorgen? Ein Bargeldvorrat muss schon im Vorfeld angelegt werden.

In kleinen Scheinen kann man sich das Geld von der Bank auszahlen lassen und zu Hause in einem sicheren Versteck deponieren. Wichtig dabei ist den Vorrat aufzuteilen. Ein Drittel sollte in kleinen Euroscheinen vorhanden sein. Ein weiteres Drittel in Schweizer Franken und das letzte Drittel in bundesdeutschen 10-Euro-Silbermünzen. Der Euro ist zwar momentan ein sicheres Zahlungsmittel, soll aber bald massive Probleme haben und es ist fraglich, ob er seinen Wert halten kann. Grundsätzlich sind aber alle Währungen gefährdet, daher sollte man sein Vermögen möglichst aufteilen.

Jedes Geld was in einem Land ausgegeben wird ist mit speziellen Buchstaben versehen. Alle Scheine mit einem X wurden in der Bundesrepublik ausgegeben. Deshalb ist anzunehmen, dass im Ernstfall diese Scheine höher bewertet werden, als die der anderen Länder. N steht beispielsweise für Österreich, P für Niederlande, U für Frankreich und Z für Belgien.

Die Anlage in Silbermünzen ist genauso sicher und kann die eigene Liquidität sichern. Sie sind als offizielles Zahlungsmittel in Deutschland zugelassen. Die 10 Euro Silbermünzen enthalten ca. eine halbe Unze Silber. Die meisten Banken haben nur ca. 20 bis 100 solcher Münzen vorrätig. Deshalb muss man sie vorher bestellen und kann sie dann in der Filiale abholen. Im Krisenfall werden diese Münzen lieber genommen als Papiergeld.

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