Essensvorräte anzulegen, ist bei einer bevorstehenden Krise eine wichtige Maßnahme. Damit sich Produkte möglichst lange halten, empfiehlt es sich diese einzufrieren. Nicht nur Produkte, die es im Laden im Tiefkühlfach zu kaufen gibt, können weiter eingefroren werden, auch Fleisch, Obst, Gemüse oder Brot können durch Einfrieren haltbar gemacht werden. Mit der Methode des Einfrierens können Produkte bis zu einem halben Jahr länger haltbar gemacht werden.
Das richtige Verpackungsmaterial begünstigt eine lange Haltbarkeit. Es sollte luftdicht und reißfest sein. Die einzufrierende Menge sollte so portioniert sein, dass sie flach im Tiefkühlschrank liegt. Dies begünstigt den Einfrier- und Auftauvorgang. Tiefkühlschränke sollten eine Mindesttemperatur von – 18 Grad Celsius haben.
Beim Einfrieren der Produkte sind ebenfalls einige Dinge zu beachten. Gemüse sollte vor dem Einfrieren abgekocht werden. Bei Obst ist das Abkochen nicht zwingend notwendig. Die Vorräte sollten jedoch immer portioniert eingefroren werden, da sie nach dem Auftauen nicht mehr eingefroren werden können. Fleisch kann entweder sofort nach dem Einkaufen eingefrostet werden oder vorher noch einmal scharf angebraten werden.
Auch Trockenvorräte können über einen längeren Zeitraum in einer Krise helfen. Zu den gängigen Produkten zählen getrocknetes Obst, Kartoffeltrockenprodukte, Teigwaren, Getreidekörner usw. Diese Produkte halten sich besonders gut, wenn sie in dunklen, luftigen und trockenen Vorratsschränken oder Regalen gelagert werden. Temperaturen von +15 bis +20 Grad Celsius begünstigen die Vorsorge. Die Trockenvorräte können dadurch ein bis zwei Jahre lang halten.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf den Verpackungen der Lebensmittel gibt für die Verbraucher einen groben Richtwert für das Verfallsdatum der Produkte. Bei der richtigen Lagerung der Produkte sind Lebensmittel durchaus auch noch einige Zeit nach dem Überschreiten des MHD zum Verzehr geeignet.