Atomkatastrophen sind der schlimmste Fall einer chemischen Verunreinigung des Lebensraumes. Doch selbst bei geringer Dosierung mit schädlichen Stoffen besteht die Gefahr einer ernsthaften Erkrankung. Vor allem, wenn die Berührung mit jenen Stoffen über einen längeren Zeitraum erfolgt. Vorsichts- und Reinigungsmaßnahmen betreffen in erster Linie die ärztliche Versorgung. Ist eine Berührung mit giftigen Chemikalien erfolgt, muss ein Arzt aufgesucht werden. Eine selbsttätige Behandlung ist zu vermeiden, da nicht immer sicher ist, wie Chemikalien auf diese reagieren. Selbst Wasser löst bei manchen Produkten Reaktionen aus, die schädliche Folgen mit sich ziehen können. In jeder Stadt gibt es eine Krisenstelle, an die man sich bei atomaren oder ähnlichen Katastrophen wenden kann. Es gilt daher, sich vorab über sie zu informieren.
Das Verlassen der verunreinigten Umgebung sollte bei großflächiger Seuchengefahr erfolgen. Radioaktive Partikel in der Luft, dem Wasser und der Nahrung lassen sich nur mit entsprechender Ausrüstung feststellen. Als Schutzmaßnahme, die präventiv lange vor einer chemischen Gefahr erfolgen kann, ist die Versorgung des eigenen Körpers mit ausreichenden gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen. Eine ausreichende Nahrungszufuhr, speziell mit Vitaminen und Nährstoffen, kräftigt das Immunsystem. Ferner wirkt eine ausreichende Sonneneinstrahlung für den Körper als belebend. Ausreichend Wasser und wenig Stress stärken zusätzlich die Abwehrsysteme. Jod gilt als eines der wichtigsten Mineralien, um der Belastung von Gamma-Strahlen im Alltag zu begegnen.
Bei atomaren Katastrophen in benachbarten Städten oder umliegenden Ländern geben die Regierungen in der Regel Auskunft über das Ausmaß der Situation. Mit einfachen Messinstrumenten, wie dem Geigerzähler lässt sich auch selbst eine erhöhte Strahlintensität feststellen.